FAQ (Frequently Asked Questions)

Hier finden Sie eine Auflistung von häufig gestellten Fragen.
Sollten Sie weitere Frage haben zögern Sie bitte nicht und schreiben
Sie uns gerne eine E-Mail! Wir bemühen uns die FAQ ständig zu erweitern.

 

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PERMANENT MAKE-UP

Was ist Permanent Make-up?


Beim Permanent Make-up werden Mikropigmente unter die Haut gebracht. Es ist also die Bezeichnung für eine kosmetische Tätowierung im Gesicht. Im Grunde ist es nichts anderes, als ein auf schonende Weise eingearbeitetes und oberflächigeres Tattoo, bei dem mit sehr feinen Nadeln Mikro-Pigmente in die Oberhaut eingebracht werden.
Dem Gesicht wird ein natürlich frisches Aussehen gegeben, indem wirkungsvolle Akzente gesetzt werden. Typgerecht werden kleine Unregelmäßigkeiten ausgeglichen und das Gesicht gewinnt dadurch an Harmonie. So können die Augenbrauen durch feine Härchenzeichnung in Form gebracht oder lückenhafte bis hin zu fehlenden Augenbrauen - verursacht durch hormonelle Störungen oder Krebs - natürlich neu gestaltet werden. Die Wimpern erscheinen durch eine Wimpernkranzverdichtung voller und gewinnen an Dichte. Ein feiner Lidstrich verleiht dem Auge Ausdruck und Dramatik. Die Lippen verlieren mit den Jahren an Kontur, Farbe und Volumen. Durch eine Farbauffrischung, eine Lippenumrandung und Schattierung können sie optisch an Volumen gewinnen und harmonischer wirken. Ein so genanntes Liplight, welches meist sehr dünn über die obere Lippenkontur gesetzt wird, gibt der Lippe Plastizität. Auch das Platzieren eines Muttermals an der richtigen Stelle kann dem Gesicht etwas Interessantes geben.
 

Was ist der Unterschied zum Tätowieren?


Die Unterschiede zwischen dem Tätowieren und Pigmentieren sind die Implantationstiefe, die schonungsvollere Methode durch andere Geräte, die Farben und die Haltbarkeit. Die meisten Tätowierer geben leine lebenslange Garantie auf ihre Tattoos. Für ein PMU kann oder sollte solch ein Versprechen nicht gegeben werden, da für ein dauerhaft schönes PMU ein Nachstechen nach ein paar Jahren erforderlich ist.

Die Permanentfarben unterscheiden sich von den Tattoofarben hauptsächlich durch ihre Intensität. Tattoofarben sind viel greller, intensiver und brillanter. Es gibt eine enorm große Auswahl an Farben von Pink über Gelb bis zu Hellblau. Da es bei einer PMU-Behandlung jedoch um die Betonung der natürlichen Schönheit geht, sind solche Farben nicht zu gebrauchen. Hier bewegen wir uns im Bereich der natürlicheren Farben, wie zum Beispiel verschieden Abstufungen an Brauntönen für die Augenbrauen, Rottöne in verschiedenen Nuancen für die Lippen und Schwarz für die Lider.
 

Was ist der Unterschied zwischen Conture Make-up und Permanent Make-up?


Das Permanent Make-up hat im Laufe seiner über 20-jährigen Entwicklung in Deutschland verschiedene Namen bekommen (z. B. Conture Make-up, Ri-soft Lining), wobei jede Firma nur mit einer anderen Marketingstrategie wirbt. Die einen mit ihrer besonders schonenden Methode, die anderen mit ihren für Allergiker geeigneten Farben. Im Grunde ist es aber immer das dasselbe Prinzip. Es werden Mikropigmente unter die Haut gebracht.

 

Kann man mit Permanent Make-up auch Narben retuschieren?


Neben dem kosmetischen PMU gibt es auch Spezialisten, die diese Methode im medizinischen Bereich einsetzen. Durch Pigmentierfarben in Hauttönen ist das Retuschieren von Narben möglich. Sogar bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) kann die betroffene Haut dem umgebenden Hautton angepasst werden. Ferner können der Brustvorhof und die Brustwarze nach einer krebsbedingten Entfernung der Brust optisch wiederhergestellt werden (Mamillenpigmentierung). Selbst eine Mund-Kiefer-Gaumenspalte (Hasenscharte) kann durch eine Narbenretuschierung mit zusätzlicher Lippenkorrektur und Unterspritzung enorm kaschiert werden.

Wie ist der Ablauf einer Behandlung ?


Der Ablauf einer PMU-Behandlung besteht nicht nur aus einem, sondern aus mindestens drei Terminen. Der erste Termin ist eine Vorbesprechung mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Im zweiten Termin wird eine Vorzeichnung an der betreffenden Gesichtspartie gemacht. So kann die Kundin die Form mitbestimmen und die Pigmentiererin hat eine Orientierung, der sie beim Stechen folgen kann. Anschließend oder in einem separaten Termin wird die Gesichtspartie dauerhaft pigmentiert. In einer weiteren Behandlung - ungefähr drei bis vier Wochen später - sollte die Pigmentierung nachgestochen werden. Erst dann kann ein schönes Ergebnis garantiert werden!

 

Ist die Behandlung sicher?

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Institutes achten?


Bei Berücksichtigung verschiedener Faktoren ist die Behandlung sehr sicher und es kann mit einem schönen Erbebnis gerechnet werden.

Beim Nadelsystem wird i. d. R. die Nadel zur Aufnahme der Farbe in die Flüssigkeit getunkt.Die richtige Hygiene ist das A und O bei einer solchen Behandlung. Sie sollten bei jedem Institut genau auf die hygienischen Verhältnisse achten. In der Entwicklung der PMU-Geräte hat sich in den letzten zehn Jahren viel getan. Natürlich wird immer mit Einwegnadeln und -modulen gearbeitet. Jedoch wird bei älteren Geräten ein einfaches Nadelsysteme verwendet, bei dem die Nadel in das Gerät gesteckt und so mit dem Handstück verbunden wird. Je nach Haltung des Handstücks kann verunreinigte Farbe in den Gerätekopf gelangen und bei der nächsten Behandlung wieder rauslaufen. Die neueren Geräte arbeiten mit einem Hygienemodulsystem, bei dem die Nadel in ein Modul integriert ist, welches durch eine Membran auf der Unterseite abgeschlossen ist. So besteht zwischen Nadel und Gerät keine direkte Verbindung. Das Hygienemodulsystem bietet also im Vergleich zum einfachen Nadelsystem einen Farbrücklaufschutz, so dass keine verunreinigte Flüssigkeit in das Handstück zurücklaufen kann. Eine Übertragung von Krankheiten ist durch diese Neuentwicklung so gut wie ausgeschlossen.

Die behandelnde Person muss stets Einmalhandschuhe tragen. Diese müssen entweder erneuert oder desinfiziert werden, wenn die Hände mit nicht sterilen Gegenständen in Kontakt gekommen sind. Auch nach der Behandlung sollten alle Gegenstände,  Materialen, Arbeitsflächen und Maschinen mit angemessenen Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Bei Interesse finden Sie weiterführende Informationen in der von der Landesregierung verabschiedeten Hygieneverordnung.
 

Was ist bei Pigmentierfarben zu beachten?


Auch über die verwendeten PMU-Farben sollten Sie sich unbedingt aufklären lassen. Sie wollen sich ja schließlich kein schlechtes Zeug unter die Haut jagen lassen. Ein Themengebiet das in der Gesellschaft für Verwirrung sorgt ist die Diskussion, ob mineralische oder organische Farben für die Gesundheit besser sind? Beide  Erzeugnisse besitzen gleichermaßen Vor- bzw. Nachteile. Wichtig ist demnach sich Zertifikate von Instituten wie z. B. CTL (Chemisch -Technologisches Laboratorium Bielefeld) zeigen zu lassen, um herauszufinden ob bzw. wie die Pigmentierfarben geprüft wurden. Außerdem ist es möglich die Labore anzurufen, um sich dort direkt zu informieren. Alternativ bietet das Internet viele Möglichkeiten der Recherche, wo Sie auch die genauen Inhaltsstoffe der Farben ermitteln können. Jede Farbe besitzt eine eindeutige Color Index Nummer (z. B. CI 77499 ist ein schwarzes Eisenoxyd).

Achten Sie bei der Auswahl des Institutes also besonders auf die Qualität der Farben. Am sichersten kann sich die Kundin bei der Verwendung von Pigmentierfarben fühlen, die nach der EU-Resolution geprüft wurden.

 

Woran kann ich das Können einer Pigmentiererin erkennen?


Es ist sehr wichtig sich ein objektives Bild über das Können der Pigmentiererin zu verschaffen. Eine visagistische Vorbildung und ein ausgeprägtes Gefühl für Farben und Formen sind für ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis von großem Vorteil. Nicht nur eine gute Ausbildung und Erfahrung sind in diesem Beruf wichtig, auch das Interesse der Pigmentiererin sich selber intensiv nicht nur mit diesem, sondern auch mit angrenzenden Themengebieten auseinander zu setzen und regelmäßig Weiterbildungen zu besuchen ist dringend notwenig.


Eine gute Pigmentiererin würde sogar bestimmte Wünsche der Kundin ablehnen, weil es entweder die Grenzen des PMUs übersteigt oder Sie vielleicht nur auf einen falschen Pfad eines vorübergehenden Modetrends führt. Sie würde Ihnen daher niemals einen Lidstrich à la Amy Winehouse stechen. Eine Pigmentiererin muss immer hinter ihrer Arbeit stehen, da es auch immer um ihre Reputation geht - und Reputation ist die beste Werbung.

Woran Sie das Können einer Pigmentiererin auch erkennen, ist das von ihr angefertigte Fotomaterial. Es sollten keine mit Bildbearbeitungsprogrammen nachträglich veränderten oder zu Werbezwecken entwickelten Fotos sein – diese haben meist nichts mit der Realität zu tun. Oft werden die Aufnahmen direkt nach der Behandlung gemacht. Solche Fotos sollten Sie nicht abschrecken, da nach der Behandlung die pigmentierten Stellen häufig angeschwollen sind und die Farbe noch sehr intensiv wirkt. Fragen Sie die Pigmentiererin auch, ob die gezeigten Arbeiten wirklich ihre eigenen sind und nicht die einer Kollegin.

Kann eine Magnetresonanztomographie die Haut an pigmentierten bzw. tätowierten Stellen verbrennen?


Tattoo- und PMU-Farben können feinste Eisenpartikel enthalten, die aufgrund ihrer metallischen Eigenschaften elektrisch leitend sind. Deshalb weisen Firmen in den Bedienungshandbüchern eines Magnetresonanz-Tomographen darauf hin, Patienten vor einer Untersuchung auf Tattoos zu befragen. Abhängig von Fläche Dicke, Material und Farbdichte des jeweiligen Tattoos kann es nämlich in Einzelfällen zur Erwärmung der Haut oder Rötungen an dieser Stelle kommen. Arzt und Patient sollten aber sensibilisiert sein, so dass die Untersuchung mit entsprechender Vorsicht durchgeführt wird und z. B. bei Wärmeentwicklung die Messung eventuell unterbrochen werden kann. Durch die Abdeckung des Tattoos mit einer kühlenden Kompresse während der Untersuchung können Beeinträchtigungen des Patienten auf einfache Art vermieden werden.


 

Wie ist die Haltbarkeit eines Permanent Make-ups?


Bzgl. der Haltbarkeit des PMUs driften die Meinungen der Experten auseinander. Manche behaupten, ein PMU hält ein Leben lang, da es schließlich die „kleine Schwester“ des Tattoos ist. Andere geben Zeitangaben von zwei bis fünf Jahren. Sie sehen, dass diese Frage nicht mit einer genauen Zahl zu beantworten ist. Die Haltbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab:

-     Sonneneinstrahlung (bei übermäßiger UV-Strahlung verblasst die Farbe schneller)
-     Stoffwechsel, Beschaffenheit und Alter der Haut  (je jünger die Haut, desto besser ist

       der Stoffwechsel und desto schneller erneuern sich die Hautschichten)
-     Stichtiefe
-     Pigmentierfarben
 

Was sind Kontraindikationen?


Als Vorsichtsmaßnahme ist die Kundin immer nach Allergien zu befragen. Wenn Sie Allergien haben, so sollten Sie der Pigmentiererin unbedingt ihren Allergieausweis vorlegen. Damit eine Allergie ausgeschlossen werden kann, führen manche Institute sogar einen Allergietest durch. Weitere Fragen nach verschiedenen Krankheiten (Hepatitis, HIV, Herpes, Diabetes, Bluterkrankheit etc.) sind Routine, um Kontraindikationen wie zum Beispiel Schwangerschaft und Chemotherapie auszuschließen. Auch Hautveränderungen wie Muttermale, Warzen, Herpes, Entzündungen, Neurodermitis etc. dürfen nicht pigmentiert werden.

Insbesondere sollten Kundinnen mit Herpesanfälligkeit über eine Herpesprophylaxe aufgeklärt werden. In diesem Fall ist drei Tage vor und fünf Tage nach der Behandlung prophylaktisch ein Herpespräparat einzunehmen. Eine Lippenpigmentierung kann den Ausbruch eines Herpes fördern. Dies sollte unbedingt vermieden werden, da das Gewebe an den befallenen Stellen vernarbt und die Farbe unregelmäßig angenommen oder aus dem Körper gespült wird. Es werden dann mehrere Nacharbeiten nötig sein, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.
 

Was ist vor der Permanent Make-up Behandlung zu beachten?


Die Kundin sollte vor der Behandlung auf bestimmte Handlungen verzichten. Mindestens 72 Stunden vorher dürfenkeine blutverdünnenden Medikamente (z. B. Aspirin) eingenommen werden. Auch das Färben von Wimpern und Augenbrauen sollte mehrere Tage  zurückliegen.
 

Schmerzt die Permanent Make-up Behandlung?


Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Schmerzempfinden. Manche Frauen spüren bei der PMU-Behandlung nur ein leichtes Pieksen (ähnlich des Augenbrauenzupfens), andere empfinden eine Pigmentierung als sehr unangenehm und schmerzvoll. Um eine Behandlung für sensible Kundinnen angenehmer zu gestalten, wird die Einnahme von ein bis zwei Schmerztabletten empfohlen (kein Aspirin!). Das Schmerzempfinden kann auch durch weitere Einflüsse wie z. B. Menstruation, Schlafdefizit, übermäßiger Kaffee- oder Alkoholgenuss erhöht werden.

 

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